Course details

i8.4369

Möglichkeiten und Grenzen der Sprache

S
SS 2022 M. Sc. Benjamin Angerer OFFLINE
2h/wk
4 ECTS
B.Sc modules:
CS-BWP-CL - (Computational) Linguistics
CS-BWP-PHIL - Philosophy for Cognitive Science
KOGW-WPM-CL - Computational Linguistics
KOGW-WPM-PHIL - Philosophy of Mind and Cognition
M.Sc modules:
CS-MWP-CL - (Computational) Linguistics

CS-BW - Bachelor elective course
Mon: 16-18

Oft genug behandeln philosophische Auseinandersetzungen über das Verhältnis von Sprache, Denken und Erleben nur solche Bereiche des sprachlichen Ausdrucks, für die er sich besonders gut eignet – so wie die Verständigung über klar umgrenzte Ereignisse in der beobachtbaren Außenwelt oder Abfolgen logischer Argumente. Demgegenüber sollen in diesem Seminar die Möglichkeiten und Grenzen des sprachlichen Ausdrucks und seinem Verhältnis zum Denken und Erleben an einer Reihe von Beispielen ausgelotet werden. Insbesondere soll es dabei um Aspekte des Denkens und Erlebens gehen, die sich dem sprachlichen Ausdruck widersetzen – wie z.B. in Versuchen akkurater Selbstbeobachtung (etwa in Psychologie und Mathematik), oder in der komplexen Sensorik um deren Beschreibung sich die metaphernreiche Weinsprache bemüht. Weiterhin soll es um sprachliche Artefakte gehen, denen womöglich keine klaren Gedanken zugrunde liegen, sondern eher „diffuse Stimmungen“ – wie etwa bestimmte Formen von Poesie oder auch sprachliche Äußerungen, die im Zusammenhang mit diversen kognitiven Extremzuständen oder Pathologien entstanden sind. Ziel des Seminars ist die gemeinsame, kritische Reflexion des Verhältnisses von Sprache, Denken und Erleben im Lichte der behandelten Beispiele. Hinweis: Für das Seminar werden sowohl Englische als auch deutschsprachige Texte gelesen. Die Veranstaltungssprache wird zum Kursbeginn konsensuell mit den Teilnehmer*innen vereinbart. Hausarbeiten können in beiden Sprachen verfasst werden.